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26,3 Mio. t Umschlag: Schwieriges Jahr fr den Lbecker Hafen | 27.01.2010

Die Wirtschaftskrise hatte den Lbecker Hafen im Jahr 2009 fest im Griff. Die Menge der umgeschlagenen Gter im Gesamthafen Lbeck, also bei der LHG und den privaten Hafenbetreibern, sank im Vergleich zum Vorjahr (31,7 Mio. t.) um 17,1 Prozent auf 26,3 Mio. Tonnen.

 
 
Das Foto zeigt die beiden LHG-Geschftsfhrer Hans-Gerd Gieleen (li.)
und Heinrich Beckmann.
Foto: LHG

Die Lbecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) selbst schlug 24,1 Mio. Tonnen um und liegt damit um 15  Prozent unter der Menge des Vorjahres (28,5 Mio. t.). Im letzten Quartal 2009 kam es zu einer leichten Verbesserung der Situation. Im Dezember 2009 war sogar eine Steigerung um 6 Prozent gegenber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Dabei ist jedoch zu bercksichtigen, dass im Dezember 2008 die Krise den Lbecker Hafen bereits voll erfasst hatte. Im Vergleich zum Boomjahr 2007 ging der Dezember-Umschlag 2008 um 23 Prozent zurck. LHG-Geschftsfhrer Heinrich Beckmann: Dies zeigt, dass wir auch 2010 vor einem uerst schwierigen Jahr stehen. Selbst bei den erwarteten leichten Zuwchsen sind wir von den Umschlagzahlen und Steigerungsraten vergangener Jahre noch weit entfernt.

Die schwierige Entwicklung in 2009 zieht sich durch alle Bereiche. So ging bei der LHG der Umschlag von begleiteten Trailern um 7 Prozent auf 394.000 Einheiten, von unbegleiteten Trailern um 25 Prozent auf 325.00 Einheiten und der von Containern um 17 Prozent auf 80.000 Einheiten (120.000 TEU) zurck. Beim Papier (ca. 3 Mio. Tonnen) lag der Rckgang bei knapp 18 Prozent. Bei Neufahrzeugen sank der Umschlag um 59 Prozent auf 64.000 Einheiten. Die Zahl der Passagiere blieb mit 360.000 exakt auf Vorjahresniveau.

Wir haben konsequent mit einer Verstrkung unserer Akquisitionsbemhungen und einem strikten Kostenmanagement dagegen gesteuert, so LHG-Geschftsfhrer Heinrich Beckmann. Bei mehreren LHG-Tochtergesellschaften und -Beteiligungen waren jedoch Kurzarbeit und beim Hafenbetriebsverein (HBV) Kurzarbeit und Entlassungen nicht zu vermeiden.

Beckmann: Das Ergebnis 2009 wurde durch die Krise nachhaltig negativ beeinflusst, Wir erwarten dies auch fr 2010. Notwendig seien daher alle sinnvollen Manahmen zur Kostendmpfung. So z.B. eine mglichst hohe Flexibilisierung der Arbeitszeiten der Hafen-Beschftigten, wie dies auch in anderen Hfen an der Nord- und Ostsee mit der Gewerkschaft diskutiert werde. Diesbezgliche Gesprche mit ver.di wrden mit dem Ziel gefhrt, die Wettbewerbsfhigkeit des Unternehmen nachhaltig zu strken und durch eine entsprechende Gestaltung der Tarifvertrge die Arbeitspltze dauerhaft zu sichern, betont die LHG-Geschftsfhrung.

Die konsequente Ausrichtung auf die Bedrfnisse der LHG-Kunden bleibt selbstverstndlich bestehen. LHG-Geschftsfhrer Hans-Gerd Gieleen: Der Hafen unterliegt extrem hohen Anforderungen an Leistung und Preis. Unsere Kunden suchen in allen Bereichen kostengnstige Alternativen. Sie erwarten teilweise erhebliches finanzielles Entgegenkommen, wohl wissend, dass die LHG selbst in einer uerst schwierigen Lage ist. Wir mssen daher alle Mglichkeiten zur Optimierung der Ablufe und zur Kostensenkung nutzen. Dafr erwarten wir vom Tarifpartner Verstndnis und Entgegenkommen. Denn es ist absehbar, dass die Krise noch ber Jahre Auswirkungen haben wird. Alle Beteiligten sollten jetzt alles daran setzen, den Logistik- und Hafenstandort Lbeck erfolgreich weiter zu entwickeln.

 
Autor: Rolf Klein/LHG


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