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Phosphorfund am Strand | 08.04.2010

Einen ungewhnlichen Fund machte eine 44-jhrige Lbeckerin am Mittwochnachmittag, gegen 16.00 Uhr, whrend eines Strandspazierganges in Niendorf (Kreis Ostholstein), im Bereich hinter der dortigen Schwimmhalle. Die Frau fand beim Steinesammeln mehrere bernsteinartige Brocken und nahm diese anschlieend mit nach Hause. Auf ihrer Terrasse im Lbecker Stadtteil St. Gertrud suberte sie die Stcke mit Wasser. Nach Aussage der Finderin sei es wenig spter zu einer chemischen Reaktion gekommen, wobei die Fundstcke zu qualmen anfingen und sich schlielich entzndeten.
 
Die Frau informierte die Polizei, woraufhin zwei Beamte des 3. Polizeireviers Lbeck zum Haus der Lbeckerin entsandt wurden und die Fundstcke nach kurzer Inaugenscheinnahme in ein verschliebares Glas legten. Offenbar handelte es sich um Phosphor. Das Glas wurde in einem separaten Raum der Polizeidienststelle aufbewahrt.
 
Gemeinsam mit der Finderin suchten die Lbecker Beamten den besagten Strandabschnitt auf, da sich hier noch grere Teile der gefundenen Substanz befinden sollten. Beamte der Polizei-Zentralstation Timmendorfer Strand hatten zwischenzeitlich bereits den Bereich abgesperrt. Die Absuche verlief jedoch erfolglos.
 
Die Frau begab sich anschlieend zur Uniklinik und lie sich vorsorglich untersuchen. Sie wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Der 27-jhrige Polizeiobermeister des 3. Polizeireviers Lbeck hatte bei der Untersuchung der Fundstcke offenbar Qualm eingeatmet und klagte ber Schmerzen in den Atemwegen. Er wurde ebenfalls in der Notaufnahme der Lbecker Uniklinik aufgenommen und blieb zur weiteren Beobachtung ber Nacht stationr im Krankenhaus. Hier befindet er sich weiterhin (Stand 08.04.2010, 11.40 Uhr). Sein Kollege blieb nach bisherigen Informationen unverletzt.
 
Am Donnerstagvormittag ist der Strandabschnitt weiterhin gesperrt. Spezialisten des Kampfmittelrumdienstes haben den Fund im Glas auf der Lbecker Dienststelle untersucht und vernichtet. Es handelt sich nach bisherigen Informationen bei der gefundenen Substanz um hochgiftigen und leicht entzndbaren weien Phosphor.
Gemeinsam mit der Finderin wollen Polizei und Kampfmittelrumdienst den gesamten Strandabschnitt im Laufe des Tages erneut absuchen.
 
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei alle Strandspaziergnger um erhhte Aufmerksamkeit beim Sammeln von Steinen oder bernsteinartigen Substanzen. In den letzten Jahren kam es entlang der Ostseekste immer wieder zu hnlichen Phosphorfunden. Hierbei handelt es sich nach bisherigen Informationen offenbar um Kampmittelrckstnde, die an die Strnde gesplt und anschlieend von Strandgngern als Bernsteinfund eingesammelt werden. Vereinzelt kommt es zu Brandverletzungen oder Atemwegserkrankungen.
 
Da nach einem Fund, auch ber Hautkontakt, schwerwiegende und nachhaltige Folgeschden nicht auszuschlieen sind, sollte in einem Verdachtsfall immer ein Arzt aufgesucht werden!  
 
Autor: Frank Doblinski/ /Pressestelle Polizei S-H


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