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BfL: Flughafen: Zustimmung ist die rationale Entscheidung | 22.04.2010

Die vorliegenden Zahlen zum Flughafen betreffend Investitionen, Passagiere, Abwicklungskosten usw  tragen mehr zur Verwirrung bei, als dass sie hilfreich fr die Entscheidungsfindung sind. Flughafengegner und Flughafenbefrworter haben naturgem ihre je eigene Sichtweise und bewerten die Zahlen auf ihrer Argumentationslinie eher negativ oder positiv, gerade so wie es eben besser passt.
 
Das erste Take-off-Konzept zeigte dabei eine sehr naheliegende Wirtschaftlichkeit auf. Das zweite Take-off-Konzept kalkuliert eher bervorsichtig und sieht zuknftige Investitionen sehr frhzeitig zur Realisierung vor. Die eher negativen Aussagen des Rechnungsprfungsamtes und die Entgegnungen des Brgermeister hierzu widersprechen sich heftig; auf der Sitzung des Hauptausschusses wurde allerdings die Sorgfalt des RPA-Berichtes deutlich in Frage gestellt.
 
Kritiker sehen alles viel schlimmer als dargestellt. Befrworter finden berechtigte Argumente fr positivere Entwicklungsszenarien. Fazit: Der ungesicherte Glaube an die eine oder andere Zahleninterpretation kann so oder so nicht allein Mastab der Entscheidung fr oder gegen den Flughafen sein.
 
Einig sind sich im brigen Alle Gegner wie Befrworter - darin, dass die Abwicklungskosten einschlielich Abschreibung von Investitionen und Verlusten, unntigen Infrastrukturmanahmen (z.B. Bahnhaltestelle) und vor allem Sozialplankosten im mittleren zweistelligen Millionenbereich wahnwitzig hoch sind. Und einig sind sich Alle mehr oder weniger - auch, dass der Flughafen eine Strkung der Wirtschaftskraft fr Lbeck bedeutet. Und schlielich sind sich alle einig, dass der Flughafen auf Dauer kein Bermuda-Dreieck fr den stdtischen Haushalt sein darf.
 
Bei unsicheren Zahlen und einer grundstzlichen Einigkeit in zentralen Punkten muss deshalb das Entscheidungsdilemma eine andere Lsung haben: Bevor eine unumkehrbare Abwicklung in Rede steht muss zunchst eine Situation herbeigefhrt werden, dass die Flughafenentwicklung auf besser gesicherter Basis beurteilt werden kann. Diese Situation besteht darin, dass erstens die angefochtene Planfeststellung vom Gericht besttigt wird und zweitens durch den JA-Brgerentscheid erkennbar wird, dass Lbeck seinen Flughafen im Grundsatz haben will beides Grundvoraussetzungen fr den Einstieg eines serisen Flughafenbetreibers.
 
Der Flughafen muss also zunchst eine gesicherte juristische Basis fr seine Entwicklung bekommen, mit der Ausbaumanahmen tatschlich berhaupt mglich werden. Nur dann ist die Einrichtung einer Base mit Stationierung von Flugzeugen von Fluggesellschaften in Lbeck realisierbar, nur dann werden Investoren und das Land von der Zukunft des Flughafens berzeugt werden knnen, nur dann wird die Flughafenentwicklung realistisch absehbar und knnen belastbare Zahlen fr zuknftige Investitionen vorgelegt werden. Deshalb ist ein JA zum Flughafen auch fr Unentschlossene und Skeptiker die vernnftige Entscheidung.
 
Autor: BfL/Raimund Mildner


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