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Auswärtige Trickbetrüger werden von Polizei gefasst | 04.05.2010

Am Montag kam es im Bereich St. Lorenz Süd, in der Dornestraße, gegen 16.00 Uhr, zu einem versuchten Trickbetrug. Vier Personen konnten von der Polizei festgehalten werden.
 
Zivile Ermittler des 2. Polizeireviers Lübeck hatten zuvor beobachtet, dass ein 36-jähriger Hundehalter auf der Straße von einer Frau angesprochen wurde, die aus einem roten VW Passat ausgestiegen war.
 
Bei einer Überprüfung der Situation stellte sich heraus, dass die 31-jährige Frau versucht hatte, dem Mann eine „wertvolle Goldkette“ zu verkaufen, da sie sich angeblich in einer Notsituation befand. Bei der Kette handelte es sich lediglich um absolut wertlosen Schmuck.
 
Bei der Durchsuchung des Wagens, aus dem die Frau ausgestiegen war, wurden noch zwei Messingringe gefunden, die aussahen als würden sie aus Gold bestehen.
In dem Wagen saßen noch neben einem fünfjährigen Kind ein 35-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau. Alle vier Personen stammen aus dem osteuropäischen Raum.
 
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 14 der Kripo Lübeck geführt.
 
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor solchen Trickbetrügereien. Auf der Straße oder an der Haustür sollte man keinen Schmuck kaufen oder anderweitig entgegennehmen!
Oft wird von den Tätern eine Notsituation vorgespielt. Sie geben an, Geld für eine Tankfüllung zu benötige. Oder sie sagen, sie hätten Schmuck gefunden, den sie nicht selbst zum Fundbüro bringen können. Der Angesprochene soll dann Geld geben, das er gerade bei sich hat, den Finderlohn kann er dann behalten.
 
 
Autor: Carola Aßmann - Pressestelle -


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