Am Montag kam es im Bereich St.
Lorenz Süd, in der Dornestraße, gegen 16.00 Uhr, zu einem versuchten
Trickbetrug. Vier Personen konnten von der Polizei festgehalten
werden.
Zivile Ermittler des 2.
Polizeireviers Lübeck hatten zuvor beobachtet, dass ein 36-jähriger Hundehalter
auf der Straße von einer Frau angesprochen wurde, die aus einem roten VW Passat
ausgestiegen war.
Bei einer Überprüfung der Situation
stellte sich heraus, dass die 31-jährige Frau versucht hatte, dem Mann eine
„wertvolle Goldkette“ zu verkaufen, da sie sich angeblich in einer Notsituation
befand. Bei der Kette handelte es sich lediglich um absolut wertlosen
Schmuck.
Bei der Durchsuchung des Wagens, aus
dem die Frau ausgestiegen war, wurden noch zwei Messingringe gefunden, die
aussahen als würden sie aus Gold bestehen.
In dem Wagen saßen noch neben einem
fünfjährigen Kind ein 35-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau. Alle vier
Personen stammen aus dem osteuropäischen Raum.
Die Ermittlungen werden vom
Kommissariat 14 der Kripo Lübeck geführt.
In diesem Zusammenhang warnt die
Polizei vor solchen Trickbetrügereien. Auf der Straße oder an der Haustür sollte
man keinen Schmuck kaufen oder anderweitig
entgegennehmen!
Oft wird von den Tätern eine
Notsituation vorgespielt. Sie geben an, Geld für eine Tankfüllung zu benötige.
Oder sie sagen, sie hätten Schmuck gefunden, den sie nicht selbst zum Fundbüro
bringen können. Der Angesprochene soll dann Geld geben, das er gerade bei sich
hat, den Finderlohn kann er dann behalten.