Jetzt läuft der Countdown für die Darsteller der Karl-May-Spiele 2010: Am 26. Juni um 20.30 Uhr feiert das diesjährige Stück "Halbblut" Premiere am Kalkbergfelsen. Rund 60 Journalisten durften sich vorab schon einige der Szenen ansehen. Die Generalprobe am 25.6. um 20 Uhr ist wie immer öffentlich - Karten gibt es nur an diesem Abend, direkt an den Kassen.
Das Ensemble von "Halbblut".
Acht Szenen-Bilder aus der aktuellen Inszenierung
von “Halbblut" - immer vorab erklärt von Regisseur Donald Kraemer - machten vergangenen Freitag Lust auf die Inszenierung 2010. Vor der immer wieder beeindruckenden Kulisse des weißen Felsen zündeten die Darsteller die bewährte Mischung aus Gesang, Tänzen, Explosionen, der
Entgleisung eines Zuges, bis hin zu Kämpfen. Aber es blieb auch Raum
für die Romantik und den Humor.
Die Drei vom Kalkbergfelsen
Nach den Szenenbildern gab es im Rund ausführliche Gespräche mit den Protagonisten. Neben Erol Sander waren die "Neu-Segeberger" Eva Habermann und Ingo Naujoks natürlich die begehrtesten Gesprächspartner.
Erol und seine gefiederte Freundin Hera, ein beeindruckender Weißkopfseeadler.
Die Geschäftsführerin der Karl-May-Spiele, Ute Thienel, berichtete
in ihrer Begrüßungsrede auch über die zahlreichen Investitionen und
Instandhaltungsmaßnahmen im Theater für insgesamt rund 400.000 Euro.
Das neue Bühnenbild mit dem Firwood Camp der Eisenbahner, dem
Comanchenlager und erstmals einer Geisterstadt vor dem Tafelberg schlug
mit rund 150.000 Euro zu Buche. “Wir haben aber auch in Bänke, Zäune,
Ton und Lichtanlage investiert”, so Ute Thienel. Die Produktion hat
einen Gesamtetat von 3,6 Millionen Euro.
Die Vorstellungen von "Halbblut" beginnen jeweils am
Donnerstag, Freitag und Sonnabend um 15.00 und 20.00 Uhr, am Sonntag um
15.00 Uhr im Freilichttheater am Kalkberg. Für die Generalprobe am 25. Juni um 20.00 Uhr gilt freie Platzwahl, Erwachsene zahlen 9 Euro, Kinder 7 Euro. Karten gibt es nur an den Kassen.
Noch bis zum 5. September gibt es die Geschichte von "Halbblut" zu sehen:
Wir
schreiben das Jahr 1870. Die Blütezeit des Wilden Westens hat begonnen.
Doch geheimnisvolle Ereignisse überschatten den Eisenbahnbau im Firwood
Camp. Unerklärliche Feuer brechen aus, Züge entgleisen. Charles
Leveret (Ingo Naujoks), der mächtigste Mann am Ort, und die temperamentvolle
Saloonlady Kitty LaBelle (Eva Habermann) ahnen nicht, dass der kriegerische
Comanchen-Häuptling Tokvi-Kava, der „Schwarze Mustang“, einen seiner
Krieger ins Camp eingeschleust hat: das Halbblut Ik Senanda, Sohn einer
indianischen Mutter und eines weißen Vaters. Doch steckt tatsächlich er
hinter den Anschlägen? Dass auch noch Kas und Has Timpe, zwei Cousins
aus Deutschland, auf der Suche nach einem geflohenen
Erbschafts-Betrüger im Camp auftauchen, macht die Lage nicht gerade
einfacher. Jetzt können nur noch zwei Männer helfen: Apachenhäuptling
Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand. Ihr Abenteuer führt sie
mitten hinein ins Dorf der Comanchen, in die Schusslinie der
US-Kavallerie und in die Ruinen einer nur scheinbar verlassenen
Geisterstadt…