Am Dienstagabend um 22.55 h löste der
Abschuss eines roten Seenotsignals auf dem Ratzeburger See eine groß angelegte
Suchaktion aus. Insgesamt waren an der anschließenden Suche 120 Einsatzkräfte
beteiligt.
Nachdem glaubwürdige Zeugen bei der
Einsatzleitstelle den Abschuss eines Seenotsignalmittels auf der Westseite des
Ratzeburger Sees zwischen der Ortschaft Buchholz und Pogeez mitteilten, wurde
von der integrierten Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe Einsatzkräfte des
Wasserrettungszugs Nord, bestehend aus DLRG, Feuerwehr und THW alarmiert.
Durch die insgesamt 120 vor Ort
erschienenen Einsatzkräfte wurde der Ratzeburger See mit sechs Booten sowie
landseitig durch mehrere Fußstreifen abgesucht. Die Polizei beteiligte sich
ebenfalls mit mehreren Einsatzkräften an der
Suche.
Da sich nach zweistündiger Absuche
keine weiteren Hinweise auf einen tatsächlichen Seenotfall ergaben, wurde der
Einsatz um 01.30 Uhr beendet.
Die Wasserschutzpolizei möchte in
diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Seenotsignale nur dann ausgelöst
werden dürfen, wenn ein tatsächlicher Notfall
vorliegt.
Wer absichtlich oder wissentlich
Notzeichen missbraucht um einen Seenotfall vorzutäuschen muss damit rechnen,
dass derartiger Missbrauch strafrechtlich verfolgt werden kann. Deshalb wird
darum gebeten, mit dem Auslösen von Notsignalen verantwortungsbewusst
umzugehen.