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Seenotfall auf dem Ratzeburger See? | 28.07.2010


Am Dienstagabend um 22.55 h löste der Abschuss eines roten Seenotsignals auf dem Ratzeburger See  eine groß angelegte Suchaktion aus. Insgesamt waren an der anschließenden Suche 120 Einsatzkräfte beteiligt.
Nachdem glaubwürdige Zeugen bei der Einsatzleitstelle den Abschuss eines Seenotsignalmittels auf der Westseite des Ratzeburger Sees zwischen der Ortschaft Buchholz und Pogeez mitteilten, wurde von der integrierten Rettungsleitstelle Süd in Bad Oldesloe Einsatzkräfte des Wasserrettungszugs Nord, bestehend aus DLRG, Feuerwehr und THW alarmiert.
Durch die insgesamt 120 vor Ort erschienenen Einsatzkräfte wurde der Ratzeburger See mit  sechs Booten sowie landseitig durch mehrere Fußstreifen abgesucht. Die Polizei beteiligte sich ebenfalls mit mehreren Einsatzkräften an der Suche.
Da sich nach zweistündiger Absuche keine weiteren Hinweise auf einen tatsächlichen Seenotfall ergaben, wurde der Einsatz um 01.30 Uhr beendet.
 
Die Wasserschutzpolizei möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Seenotsignale nur dann ausgelöst werden dürfen, wenn ein tatsächlicher Notfall vorliegt.
Wer absichtlich oder wissentlich Notzeichen missbraucht um einen Seenotfall vorzutäuschen muss damit rechnen, dass derartiger Missbrauch strafrechtlich verfolgt werden kann. Deshalb wird darum gebeten, mit  dem Auslösen von Notsignalen verantwortungsbewusst umzugehen.
 
Autor: Wasserschutzpolizeirevier/Karsten Dose


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