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Blog

Hier besprechen die HL-1.tv-MacherInnen BeA Bentien, Lutz Bentien und Bets Scholmeyer die großen Kleinigkeiten des alltäglichen (lübschen) Lebens – Senf dazugeben ist ausdrücklich erwünscht. Aber bitte immer hübsch höflich bleiben!
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20.10.2008 Wie gewonnen - so zerronnen
BeA - Mein Triumphgefühl, heute für 1,21 € pro Liter getankt zu haben (strike! wer bietet weniger?!) verflüchtigte sich im Laufe der Erzählung meines Mannes von den Nachmittagsaktivitäten von Tochter 1. Diese hatte sich gemeinsam mit Freundin und Schwester aufgemacht, um im verwaisten Carport von Freunden (Hej nach Schweden, jaja, EUER Carport, der, den wahrscheinlich noch immer die blaue Farbe meines Rückspiegels ziert, aber das ist eine andere Geschichte) einen Flohmarkt zu veranstalten.
Die Geschäfte liefen gut, Muscheln, Fahrradhelm, Kleingedöns  fanden dankbare Abnehmer, alle hatten ihren Spaß und die Deerns tatsächlich einige Euros in der Tasche (und das, obwohl offensichtlich die Hälfte der angebotenen Dinge gar nicht zum Verkauf stand - "is nur Deko" wurde Interessierten beschieden).
Bis das Ende des Flohmarktes eingeläutet wurde und es ans Teilen ging. Tochter 1, die bei der göttlichen Verteilung des Sozial-Gens wohl all' das abbekommen hat, was ihrer Mutter fehlt, machte eine ganz eigene Teilung: Und so ereilte die drei Nachbarsmädchen, die das Treiben als Zuschauer begleitet hatten, flugs auch ein unerwarteter Euro-Segen. Und während sich also Mutti über gesparte 5,43 € beim Tanken freut, gibt's die Tochter mit vollen Händen hinterrücks wieder aus...
Also SO wird das nix mit meinem Penthouse in der HafenCity-Seniorenresidenz *seufz*
19.10.2008 10 Jahre und nichts mitgekriegt - Ode an Klaus
BeA - Unfassbar, was mir und dem Auserwählten da passierte: Hatte sich besagter Auserwählter liebenswürdigerweise gestern mit gequältem Lächeln dazu bereit erklärt, mit mir den "Sex and the City"-Film anzusehen  (Merke: Filme sind für BeA erst dann gut, wenn sie mindestens zwei Jahre abgehangen sind...) Wir quälen uns also durch die ganze Manolo-Mr.-Big-Vogue-etc. Arie, bis der Moment kommt, in dem Charlotte einen schrillen Schrei ausstößt und den ertaubten Restaurantbesuchern erklärt, dass ihre Freundin nach 10 Jahren endlich heiraten wird.
Sagt der Auserwählte doch glatt und so ganz nebenbei von Sofa zu Sofa zu mir "Ach Schatz, übrigens - WIR hatten vor zwei Wochen (oder so) auch Zehnjähriges!" Da hat man Zehnjähriges und vercheckt es! Gibt es sowas?? Jetzt bin ich einfach nur total erleichtert, dass irgendwelche netten Leuten mir seinerzeit den Namen des Auserwählten in den Ring gravierten, sicher ist sicher, gell, mein Klaus?!

18.10.2008 Berlin, Berlin - Erkenntnisse aus der Haupstadt und vom Weg dahin
BeA - Einmal Berlin und zurück in 24 Stunden, hier eine Auflistung meiner Erkenntnisse - in willkürlicher Reihenfolge :
 
Lübeck ist wie Hamburg
Glaubt man der Dame, die die örtliche Bedürfnisanstalt am Lübecker Bahnhof "betreut". Nachdem ich mich endlich aus dem Drehkreuz befreit hatte (mit Reisetasche und Umhängetasche eine verdammt kitzlige Angelegenheit - was machen Menschen mit KOFFER/N??), und mir erlaubte anzumerken, dass 60 Cent für die Benutzung einer Toilette, auf der man noch die Spuren der Vorbenutzerin sieht, kein angemessener Preis sind. "Das zahlen Sie in Hamburg auch!" Ah ja...(Marketing 6, setzen!)
 
Janz Berlin is ene Baustelle
Aber als Landpomeranze haben selbst Hauptstadtbaustellen etwas Magisches *glotz*
 
Das Taxiwesen ist fest in aserbaidschanischer/indonesischer/türkischer/wasauchimmer Hand
Und Fahrgast tut gut daran, ganz genau zu wissen, wo er hin will - und vor allem, WIE man dahin kommt, der Taxifahrer weiß es nämlich NICHT und zudem ist die Kommunikation aufgrund geopolitischer Gegebenheiten erheblich eingeschränkt.
 
Nicht jeder Spruch kommt gut an
Wenn man zu besagtem Taxifahrer sagt "Weiß ich doch nicht, wo das ist - ICH bin hier der Ausländer" - ist ein gequältes Grinsen noch die freundlichste Antwort
 
Nicht alles glauben, was man hört
Wenn die Dame in der Autokraft-Zentrale sagt "Jaja, das zahlen Sie beim Fahrer", bedeutet das in Wirklichkeit: "Wenn Sie abgehetzt mit Ihren Taschen beim Bus ankommen, wird der Hilfsbusfahrer Sie erstmal ganz originell berlinerisch anschnauzen, dann gehen Sie in das große Reisebüro und stellen sich nochmal hinten in der Schlange an und kaufen sich ein Ticket - mit Chance ist der Bus noch da, wenn Sie dieses bekommen haben!"
 
Nicht alles glauben, was man sieht
Wenn der Buchungspreis für das Hotelzimmer im Internet mit 149 Euro angegeben ist, kann es dennoch sein, dass die freundliche Reservierungsdame in Wirklichkeit 179 Euro haben will, denn "einen anderen Preis kann ich Ihnen gerade nicht anbieten"...
 
Insider-Trick, um die Schlange am Reichstag zu umgehen
Bei "Käfer" einen Tisch bestellen - schwupps, schon ist man drin...
 
Wunderschön
Ein Spaziergang entlang der Spree, mit den gerade gelb gefärbten Bäumen ein wunderbares Herbstmärchen.
 
Bizarr
Ein Autofahrt durch die Stadtmitte - unfassbar, die Stämme der Bäume sind SCHWARZ, ungelogen, und dennoch, oben an den Ästen grüne bzw. gelbe Blätter.  Bäume sind offenbar wahre Lebenskünstler oder es handelt sich hierbei um die noch unbekannte Gattung Baumus berlinensis, die erst ab einem CO2-Gehalt von drei Kilo pro qcm zum Leben erwacht?!

Alles in Allem
Bin ich sowieso Großstadt-süchtig und kann gar nicht objektiv urteilen... Kurz war's, toll war's, ik komm sischa wieda, wa?!
16.10.2008 Weg sind se!
Bets - Ja nun isses soweit. Das Vertrauen ist aufgebaut, und schon wird es schamlos ausgenutzt. Beide Chefinnen sind weg! Die Eine vergnügt sich mit Hundebaby (noch nicht stubenrein) und Kindern (streiten sich oft) in ihrer Urlaubswoche zu Hause (weiss dann doch nicht so genau, ob ich tauschen möchte). Die Andere sitzt im Zug auf dem Weg nach Berlin und muss ganz viel schreiben für HL-1. Auch nicht so prall! Dann sitze ich doch lieber in unserem schönen Büro und halte mit unserem Praktikanten zusammen die Fahne hoch. Lasst Euch nicht stressen ihr lieben Chefinnen und kommt bald wieder.
Viele Grüße
15.10.2008 Alter schützt vor Abo nicht
BeA - Es mag die Jüngeren unter unseren Blog-Lesern erstaunen, aber ja, man hat mit über 40 durchaus noch Sex (manchmal), man schafft es auch noch alleine über die Straße (meistens) und  man ist defintiv noch nicht zu alt, um sich jugendliche Torheiten zu leisten (immer).
Wie zum Beispiel ich mir nun endlich ein neues Handy gegönnt habe, nachdem das alte bereits mehrfach und sehr fachmännisch mit Tesafilm repariert wurde und das (der?) Display dermaßen verkratzt war, dass meine sms-e eigentlich in Braille-Schrift erschienen. Zudem konnte ich mit dem alten Handy keine Klingeltöne empfangen bzw. abspielen. Das sollte sich nun ändern, seit Monaten träume ich von TNT von AC/DC - damit auch der letzte Pressekonferenzteilnehmer an der Decke klebt, wenn ich mal wieder vergessen habe, mein Handy ordnungsgemäß abzuschalten.
Also, nix wie ab ins Internet, jamba sagt selbst mir was, Klingelton rausgesucht, irgendwas angeklickt, diverse sms-e empfangen - - - und - - - nix. Großartig.
Das Ende vom Lied, äh, Klingelton: Ich habe jetzt "Berlin, Berlin" aus der Veltins-Werbung von meiner Nichte überspielt, kein TNT, aber dafür ein monatliches Abo für schlappe 2,99 Euro *grrr*. DIESE Aktion hat sich gelohnt - für Jamba und ich bin um eine Erfahrung reicher, siehe oben: Alter schützt vor Abo nicht...
14.10.2008 So nun hat sie verloren! (die Altbauwand)
Bets - Bei so! einer Magnetwand muss man wahrscheinlich auch ihrer würdiges Handwerkszeug benutzen. Nix mit so dahergelaufenen "Straßendübeln". Muss schon n`bisschen  gehobener sein. Also Fachgeschäft ist ja wohl das Mindeste. In diesem Falle sogar mit dazugehöriger Spezialzange, um die Dübel überhaupt in die Wand zu bekommen. Naja und das weiß dann auch eine solche! Magnetwand zu schätzen und fügt sich dann ihrem Schicksaal an einer Altbauwand hängen zu müssen. PUUH, war 'ne schwere Geburt!
13.10.2008 Pralles Wochenende
BeA - Alter Schwede (nein, nicht DU, Magnus) DAS war mal ein pralles Wochenende. Am Freitag habe ich bis morgens um 2h mit einer Freundin und zugehörigem Gatten e n d l i c h mal Keinohrhasen gesehen. Ich habe mich köstlich amüsiert, am allermeisten über Jürgen Vogels *schwärm* Blendgebiss und Arschgewackel, großartig. Am Samstag war dann "Weiterbildung" angesagt. Auf Einladung Mechthild Mäskers vom NDR schipperten wir bei perfektem Wetter mit der Stühff "hintenrum" nach Hamberge. Witzig, wie orientierungslos man wird, wenn man das Land mal von der Wasserseite aus sieht...
Anlass des Bootstrips war der Besuch einer Gruppe Amerikaner im Rahmen des German Marshall Fund. Gegründet 1972 hat sich der Fund zur Aufgabe gemacht, die transatlantischen Beziehungen zwischen Amerikanern und Europäern zu festigen. Und die Amis hatten ein straffes Programm - zwar nicht so, wie es die Japaner gerne machen, Europa in drei Tagen, aber in drei Wochen Thessaloniki, Brüssel, Berlin, Paris, Lübeck, Ankara, Istanbul etc. - ist auch nicht schlecht. War auf alle Fälle mal wieder eine Gelegenheit, das eingerostete Englisch aufzupolieren, auch wenn ich erstmal meine persönliche Hemmschwelle überwinden musste. Aber als ich dann irgendwann erzählte, dass ich jahrelang die Pressearbeit für die heimischen American Footballer gemacht habe ("Ach???? Ihr spielt American Football in Deutschland, wir dachten, das sei ein Gerücht!") gab's kein Halten mehr... Und mein Nusskuchen, auf den ich mit Lebensmittelfarbe das star-spangled banner aufgebracht hatte - wurde zwar kaum gegessen (dafür war Meggies Schwarzwälder Kirsch einfach ZU lecker), aber dafür fotografiert *grins*
Zurückgekehrt von dieser Tour ging's direkt in die Altstadt, war schon ewig nicht mehr Samstag abends unterwegs und es reichte auch nur für Coffee Lounge und Tibia Tick, aber das war nett (außer, dass Anja und ich in der Coffee Lounge den Altersdurchschnitt um ca. 10 Jahre angehoben haben, sorry, Leute) Dafür gab's im Tibia Tick dann leckeren Lakritzlikör von Drews und zwischen DEM Publikum gehörten wir (fast) schon wieder zu den Jüngsten...
Der Sonntag wurde mit einem großen Familienbrunch eingeläutet, mein Schwiegervater selig hätte nämlich Donnerstag Geburtstag gehabt und so nahmen wir das als Anlass, uns zu versammeln und seiner (fröhlich) zu gedenken. Peter hätte an der Bande seine helle Freude gehabt. Nach einem Spaziergang zum Friedhof und einer nachmittäglichen Kaffee-und-Kuchen-Runde hatten wir alle unsere 8000-Kalorien-Grenze geknackt und waren schlicht durch mit der Bereifung. Der Rest ist Sofa, das Wetter war ja auch dementsprechend. Und heute - mit Schwung in eine neue Woche, ich freu' mich!
 
 
13.10.2008 Hightech und Altbauwände
Bets  Also es ist doch zum K...
Nu hab ich schon die glaub ich 4. Runde Dübel, (was ha`m wir denn noch so auf Lager?!) eingeläutet und trotzdem steht die Magnetwand immer noch auf dem Fußboden, anstatt an der Wand zu hängen und uns die Terminplanung zu erleichtern! Problem ist, dass immer wenn die Schraube anfängt den Dübel zusammen zu ziehen, also auch ein bisschen Drehkraft ins Spiel kommt, dreht sich der Dübel in der der Wand vorgestellten Hartfaserplatte mit. Morgen bring ich Montagekleber mit und klebe den Dübel in der Wand fest und dann..!! Ansonsten würde ich mich, wenn auch das nicht hinhaut, sehr über kluge Tipps von Handwerkskollegen freuen.
08.10.2008 Impressum aufgepeppt
Ariane - Damit es nicht untergeht:
BeA B. hat unser Impressum aufgepeppt. Unsere Team-Vorstellung und die aktuellen Daten gibt es hier.
08.10.2008 Frauen am Rande des Gefrierschocks
Ariane -  Da frieren wir uns die Ohren ab, tippen uns die eisekalten Finger an den Tastaturen warm , trinken einen heißen Kaffee nach dem anderen, weil der Herbst durch unser Büro weht und wir dachten, dass unsere Vermieterin die Heizung wahrscheinlich erst ab Oktober frei gibt, tauschen schon Schnäppchentipps aus, wo es zur Zeit die wärmsten und günstigsten gefütterten Strickjacken gibt... "Aber Frau Z., sie müssen doch nur das Thermostat auf 20° stellen, dann geht die Heizung an, sie können das jederzeit selbst regulieren!", klärte mich unsere Vermieterin auf, in deren kuschlig-warmer Wohnung ich mich gestern aufwärmte. Peinlich, echt....*lach*.

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