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Vor 20 Jahren füllte die Tageszeitung von 340 Millionen Europäern in 19 Ländern als erste Euro-Banknoten unsere Automaten. Alte nationale Münzen sind nicht verschwunden, aber sie finden sich unter alten Möbeln oder Matratzen. In Deutschland werden bis 2021 mehr als 43 Millionen Deutsche Mark in Euro umgerechnet.
Mit unserem Korrespondenten in Berlin, Julian McCassey
Deutsche und D-Mark, eine Liebesgeschichte, die nach 20 Jahren weitergeht, ist noch nicht zu Ende.
Deutschland gehört zu den sechs europäischen Ländern, die keine Frist für den Umtausch der 1948 geborenen alten Währung gesetzt haben.
Als Symbol für die Rückkehr zur Stabilität nach dem Zweiten Weltkrieg tun sich die Deutschen immer noch schwer, die Seite umzublättern.
Nach Angaben der Federal Reserve verfügt das Land noch über rund 12 Milliarden D-Mark an Wollsocken, das entspricht 6 Milliarden Euro.
Mit teilweise guten Überraschungen hat der sächsische Sportverein vor kurzem knapp 28.000 DM in einem geschenkten Möbelstück entdeckt.
Eine D-Mark mit rauer Haut. Sehr beliebt bei Sammlern, hat es eine noch bessere Zukunft für seine Münzen und Banknoten. Auch im Ausland finden sich laut Federal Reserve große Summen.
Mit ihrem Ruf als Leitwährung war die D-Mark über die Grenzen Deutschlands hinaus sehr beliebt.
►RFI-Wissen: In Deutschland Nostalgie für Mark

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

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