Innerhalb der britischen Königsfamilie gilt Prinz Andrew seit Jahren als belastete Figur. Nach seinen Verbindungen zum verstorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein und dem daraus entstandenen Skandal wurde der Bruder von König Charles III. zunehmend aus dem öffentlichen Leben der Royals gedrängt. Nun legt ein neues Enthüllungsbuch nahe, dass Prinzessin Kate dabei eine deutlich aktivere Rolle gespielt haben soll als bislang bekannt.
Neues Buch beschreibt klare Haltung der Prinzessin
In dem Buch „Kate! The Courage, Grace, and Power of the Woman Who Will Be Queen“ schildert Autor Christopher Andersen laut Vorabberichten, dass Kate Middleton schon früh konsequent Abstand zu Andrew gehalten habe. Wie das US-Portal „Page Six“ berichtet, soll die Prinzessin von Wales bei familiären Treffen und offiziellen Anlässen bewusst den Kontakt zu ihm vermieden haben.
Andersen formuliert es deutlich: Kate sei „die erste Royal gewesen, die ihm den Rücken gekehrt hat“. Demnach habe sie bereits lange vor anderen Familienmitgliedern aufgehört, mit Andrew bei öffentlichen oder privaten Zusammenkünften zu sprechen.
Distanzierung als bewusstes Signal
Nach Darstellung des Autors wurde Kates Verhalten innerhalb des Palasts als klares Zeichen verstanden. Als Ehefrau von Prinz William, dem direkten Thronfolger, und als Mutter des künftigen Königs Prinz George müsse sie besonders darauf achten, welches Bild die Monarchie nach außen vermittelt.
Die Nähe zu einem Familienmitglied, das weiterhin mit dem Epstein-Komplex in Verbindung gebracht werde, habe aus ihrer Sicht dem Ansehen der Krone schaden können. Gerade in Großbritannien steht das Königshaus seit Jahren unter genauer Beobachtung der Öffentlichkeit und Boulevardmedien. Entsprechend sensibel reagieren die Royals auf mögliche Imageschäden.
Streitpunkt um Weihnachtskonzert in Westminster Abbey
Besonders brisant wirkt eine Passage über Kates traditionelles Weihnachtskonzert in der Westminster Abbey. Laut Andersen soll Andrew versucht haben, über Vermittler einen diskreten Zugang zur Veranstaltung zu erhalten. Ziel sei gewesen, zwar anwesend zu sein, dabei aber möglichst wenig Aufmerksamkeit der TV-Kameras auf sich zu ziehen.
Die Reaktion von Kate sei laut Buch jedoch eindeutig ausgefallen. Demnach habe sie sinngemäß klargemacht, dass man sein Gesicht nicht vor den Kameras sehen wolle.
William und Kate sollen Andrew ausgewichen sein
Auch das US-Portal „Morning Honey“ berichtet über die angespannte Beziehung innerhalb der Familie. Demnach hätten Prinz William und Prinzessin Kate beim Requiem für die Herzogin von Kent im September 2025 bewusst Abstand zu Andrew gehalten. Als dieser offenbar das Gespräch suchen wollte, sollen beide ihm ausgewichen sein.
Für Andersen passt dieses Verhalten zu Kates strategischer Rolle innerhalb der Monarchie. Die Prinzessin denke langfristig und wolle verhindern, dass die anhaltenden Diskussionen um Andrew die Zukunft der Krone belasten. Besonders im Fokus stehe dabei der Schutz ihres ältesten Sohnes Prinz George, der eines Tages selbst König werden soll.
Kate könnte neuen Kurs im Königshaus prägen
Der Autor sieht in Kates Verhalten einen möglichen Hinweis darauf, wie das Haus Windsor künftig mit umstrittenen Familienmitgliedern umgehen könnte. Durch klare persönliche Grenzen setze sie Standards für den Umgang mit Personen, die dem Ruf der Monarchie schaden könnten.
Für viele Beobachter gilt Prinzessin Kate inzwischen als eine der stabilisierenden Figuren innerhalb der Royals. Ihr öffentlich zurückhaltender, zugleich disziplinierter Auftritt wird in Großbritannien häufig als wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Monarchie angesehen.
Ob die im Buch geschilderten Vorgänge tatsächlich in allen Details zutreffen, bleibt allerdings offen. Offizielle Stellungnahmen aus dem Kensington-Palast liegen bislang nicht vor.

Johannes Falkenberg schreibt für HL-1.tv über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und gesellschaftlich relevante Themen. Sein Fokus liegt auf klarer, verständlicher Berichterstattung und der Aufbereitung nützlicher Informationen für Leserinnen und Leser. Mit einem Blick für aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten liefert er fundierte Beiträge, die informieren, einordnen und den Bezug zum Alltag der Menschen herstellen.

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