- Am Dienstag kündigte Microsoft einen neuen KI-Abonnementdienst für Microsoft 365 an: Das Unternehmen berechnet den Nutzern zusätzlich 30 US-Dollar pro Monat für die Nutzung generativer KI mit Tools wie Teams, Excel und Word.
- Das Hinzufügen eines Abonnements für generative KI sollte Unternehmensbenutzer zusätzlich 50 % oder mehr pro Monat kosten.
- Die Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Wettlauf um die Bereitstellung verbraucherorientierter, generativer KI-Tools unter Technologiegiganten wie Microsoft, Google, IBM und anderen verschärft.
Microsoft-CEO Satya Nadella spricht während eines Interviews in Redmond, Washington, am 15. März 2023.
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Die Aktien von Microsoft stiegen am Dienstag um 5,8 %, nachdem das Unternehmen einen neuen KI-Abonnementdienst für Microsoft 365 angekündigt hatte: Das Unternehmen berechnet den Nutzern zusätzlich 30 US-Dollar pro Monat für die Nutzung generativer KI mit Tools wie Teams, Excel und Word.
Durch das Hinzufügen eines Abonnements für Copilot, einen generischen KI-Assistenten, der in der gesamten Microsoft 365-Software funktioniert, können die monatlichen Preise für Unternehmenskunden um bis zu 83 % steigen. Zu den Fähigkeiten von Copilot gehören laut Microsoft das Ordnen eingehender E-Mails, das Zusammenfassen von Besprechungen, das Analysieren von Tabellendaten, das Bereitstellen schriftlicher Eingabeaufforderungen und das Entwerfen von Präsentationen.
Die Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Wettlauf um die Bereitstellung verbraucherorientierter, generativer KI-Tools unter Technologiegiganten wie Microsoft, Google, IBM und anderen verschärft.
„Es basiert auf Ihren Geschäftsdaten im Microsoft Graph – das sind alle Ihre E-Mail-Nachrichten, Kalender, Chats, Dokumente und mehr“, schrieb Microsoft in einer Pressemitteilung und fügte hinzu, dass das Tool vom Benutzer voreingestellte Sicherheits-, Datenschutz- und Compliance-Richtlinien einhält für Microsoft 365.
Das Tool befindet sich derzeit in einem frühen Teststadium bei 600 institutionellen Kunden, darunter Goodyear und General Motors. Microsoft hat keinen Zeitplan für sein öffentliches Angebot bekannt gegeben.
Das Unternehmen kündigte am Dienstag außerdem ein bedeutendes Update für Bing Chat, seinen KI-Chatbot, an: die visuelle Suche. Benutzer können jetzt ein Foto aufnehmen oder in Bing Chat hochladen und über Desktop-Apps oder Bing weitere Informationen dazu anfordern.

Johannes Falkenberg schreibt für HL-1.tv über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und gesellschaftlich relevante Themen. Sein Fokus liegt auf klarer, verständlicher Berichterstattung und der Aufbereitung nützlicher Informationen für Leserinnen und Leser. Mit einem Blick für aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten liefert er fundierte Beiträge, die informieren, einordnen und den Bezug zum Alltag der Menschen herstellen.

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