Wo ist der richtige Zeitpunkt für das endlose Wachstum des deutschen Automobils und seinen Einfluss in der Welt? Wenn man sich die Nachrichten auf der anderen Seite des Rheins ansieht, fragt man sich, ob der Umweltwandel nicht zu Störungen in der Linie der Hersteller und Ausrüstungslieferanten geführt hat.
Hunderte Mitarbeiter von Mahle, einem der größten deutschen Gerätehersteller, protestierten gegen die „zunehmende Arbeitsverlagerung“ nach Osteuropa, wo viele deutsche Hersteller Autos produzieren.
Weltweit sind nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Führungskräfte großer Unternehmen besorgt über den Aufmarsch der EU zum Elektroauto. ZF ist Hersteller von Achtgang-Automatikgetrieben und Wandlern, die insbesondere vom Team verwendet werden. BMW Oder der Alfa Romeo, der erklärt, dass es bis 2025 noch mehr Nachfrage nach dem Automatikgetriebe geben wird, aber nach diesem Datum sieht es nicht mehr so groß aus. Der Betriebsratsvorsitzende befürchtet „massive Einbußen in der Wertschöpfungskette“.
Das aktuelle Umfeld der Halbleiterknappheit ist nicht der einzige Grund für den anhaltenden Rückgang der Pkw-Produktion Deutschland Seit ein paar Jahren. Es gibt einen strukturellen Ursprung, eine Branche mit hoher Rezession, die mit einer Stromwende nicht rechnen konnte und heute Dutzende von Fabriken überdenken muss, von denen einige bereits von der Wärmeabhängigkeit bedroht sind.
Europas größte Automobilgewerkschaft, IG Metal fordert von der Bundesregierung die größten Anstrengungen: „Bis 2030 werden 500 bis 500 Milliarden öffentliche Investitionen benötigt, um Infrastruktur und Zukunftstechnologien zu verbessern“, sagte ein Gewerkschaftsvertreter.

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

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