Deutschland hat auf dem Weg ins EM-Halbfinale große Fortschritte gemacht. Die Deutschen, die im vorangegangenen Spiel von den Österreichern beeindruckt waren (22-22), mussten sich gegen die mächtigen Ungarn, die letzten vier Rivalen, durchsetzen. Nach einem knappen Vorsprung zur Halbzeit (18:17) gingen die Teamkollegen von Linksverteidiger Julian Koster (8 Tore) in der Lanxess Arena in Köln in Führung (35:28). Der erste Inaktive, Andreas Wolff Wall (0 Paraden bei 9 abgegebenen Schüssen), hatte nach der Rückkehr aus der Umkleidekabine Probleme (9 Paraden 45 %).
Die vom Isländer Alfred Gislason trainierte Auswahl liegt nun auf dem zweiten Platz der Gruppe I (5 Punkte) und wird am Mittwoch gegen Kroatien ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Dank dieses deutschen Sieges ist Frankreich garantiert Gruppenerster und trifft im anderen Halbfinale auf den Zweitplatzierten, höchstwahrscheinlich Schweden.
Kroatien ist erdrückend
Die Kroaten hatten wenig Hoffnung, die letzten vier EM-Turniere zu erreichen. Island, das bereits abgesetzt war, machte diesen Ansprüchen frühzeitig ein Ende. Die Mannschaft von Goran Berkovac nahm das Spiel jedoch in die richtige Richtung und führte zur Pause (18:16), bevor sie völlig zusammenbrach. Die Isländer, angeführt von Jorki Mar Ellison (8 Tore), siegten mühelos (35-30) und schieden die Kroaten aus dem Qualifikationsrennen aus.

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

Weitere Geschichten
Dax schließt leicht im Minus – Telekom-Aktie unter Druck
Droht ein neuer Ölpreisschock? Parallelen zur Krise von 1973 verdichten sich
Übernahmespekulationen treiben Tech-Aktien an