
Es gab viele Diskussionen über die von Apple vorgeschlagenen Änderungen am App Store und darüber, ob sie die Kartellbehörden zufriedenstellen würden oder nicht.
Die EU hat sich noch nicht dazu verpflichtet, sagte aber, sie werde es genau prüfen und nicht zögern, „energische Maßnahmen zu ergreifen“, wenn nötig …
Apples vorgeschlagene App Store-Änderungen
Apple kündigte letzte Woche an, App-Stores von Drittanbietern zuzulassen und Entwicklern in der EU ein alternatives Geschäftsmodell anzubieten, das eine geringere Provision für eine jährliche Gebühr für jede App über eine Million Installationen vorsieht.
Die Entwickler wiesen darauf hin, dass die von Apple auferlegten Bedingungen es nahezu unmöglich machen würden, den App Store zu verlassen, und dass der Wechsel zum alternativen Vertrag riskant sei. Es wurde allgemein darauf hingewiesen, dass die europäischen Kartellbehörden wahrscheinlich nicht akzeptieren werden, dass die neuen Bedingungen den Anforderungen des Digital Markets Act (DMA) entsprechen.
Die Europäische Union ist bereit, „energische Maßnahmen zu ergreifen“
Die Europäische Union hat die Ankündigung von Apple noch nicht kommentiert, sagte aber, sie werde den Plan im Detail prüfen und vor allem die Meinung Dritter, darunter auch Entwickler, einholen.
Reuters Berichte.
Auf die Pläne von Apple angesprochen, sagte EU-Industriechef Thierry Breton exklusiv gegenüber Reuters: „Der DMA wird die Türen des Internets für den Wettbewerb öffnen, damit die digitalen Märkte fair und offen sind. Der Wandel findet bereits statt. Ab dem 7. März werden wir die Vorschläge der Unternehmen bewerten.“ mit Feedback von Dritten.
Er fügte hinzu: „Wenn die vorgeschlagenen Lösungen nicht gut genug sind, werden wir nicht zögern, energische Maßnahmen zu ergreifen.“
Diese Meinungen Dritter scheinen garantiert starke Einwände von Entwicklern zu enthalten. Wir haben bereits gesehen, dass große Entwickler es als „beschämende Beleidigung“ und „einen Schritt in die falsche Richtung“ bezeichnet haben, und die Kritik geht weiter.
„Die Zulassung alternativer Zahlungsmöglichkeiten und Marktplätze hört sich oberflächlich betrachtet positiv an, aber die mit den neuen Richtlinien von Apple einhergehenden Einschränkungen bedeuten, dass es für Entwickler in der Praxis unmöglich sein wird, davon zu profitieren“, sagte Andy Yen, Gründer und CEO eines datenschutzorientierten Softwareunternehmens Proton. „.
Bretons Kommentare deuten darauf hin, dass es einige Zeit dauern wird, bis wir wissen, wo die EU steht.
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Johannes Falkenberg schreibt für HL-1.tv über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und gesellschaftlich relevante Themen. Sein Fokus liegt auf klarer, verständlicher Berichterstattung und der Aufbereitung nützlicher Informationen für Leserinnen und Leser. Mit einem Blick für aktuelle Entwicklungen und relevante Geschichten liefert er fundierte Beiträge, die informieren, einordnen und den Bezug zum Alltag der Menschen herstellen.

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