Auf der Industriebrache am Rande des Opel-Werks in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) sollten die ersten Baumaschinen bereits im Herbst 2023 eintreffen, es kann also sein, dass sie noch etwas warten müssen. Das Gleiche gilt für Termoli, einen italienischen Stützpunkt im Süden des Landes. Beide Projekte liegen auf Eis, „während wir unsere Technologiestrategie und dann unsere Industrie-Roadmap anpassen“, erklärt ACC-Generalsekretär Matthieu Hubert. Das Update soll bis Ende 2024 oder Anfang 2025 abgeschlossen sein.
Douvrins Expansion wurde nicht in Frage gestellt
In Frankreich wird die derzeitige Erweiterung des Werks in Douvrin (Norden) nicht in Frage gestellt. Der Standort setzt seine Aufbauphase mit einer anfänglichen Kapazität von 15 GWh fort. Das Unternehmen (Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies) verschiebt Pläne, einen Teil seiner NMC-Lithium-Ionen-Batterieproduktion (Nickel-Mangan-Kobalt) auf die LFP-Batterietechnologie (lithiiertes Eisenphosphat) und ihre möglichen Varianten umzustellen, sagte Hubert. Letztere erfreuen sich aufgrund ihrer geringeren Kosten größerer Beliebtheit als ihre NMC-äquivalente Leistungsdichte.

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