April 15, 2024

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Deutschland: Leverkusen ist nicht kaiserlich, gewinnt aber trotzdem in Freiburg

Deutschland: Leverkusen ist nicht kaiserlich, gewinnt aber trotzdem in Freiburg

Bayer Leverkusen ist am Sonntag, dem 26. Spieltag der Bundesliga, durch einen Sieg über den Tabellenneunten Freiburg (3:2) einem durchaus möglichen deutschen Meistertitel einen Schritt näher gekommen.

Acht Tage vor dem Ende der Meisterschaft holen sich die Männer von Xabi Alonso den historischen ersten Titel, während Bayern München zehn Längen (60 Punkte) auf dem zweiten Platz liegt, und es ist klar, dass man sich das gegenteilige Szenario nur schwer vorstellen kann.

Denn auch wenn Freiburg es nicht verdient hätte, wie der wunderbare Ausgleich von Ritsu Tone in der 10. Minute durch Lukas Höller (1:1) oder den vielversprechenden Yannick Keitel (79.) zeigte, war Bayer zweifellos talentierter. Und er ist diese Saison ungeschlagen.

Das erste Tor fiel in der 2. Minute. Mit einem Haken und einem guten Schuss erzielte Florian Wirtz seinen 8. Saisontreffer und bescherte seiner Mannschaft einen perfekten Start (1:0).

Doch die Mannschaft von Christian Streich stellte die beste Abwehr der Meisterschaft, drei Tage nach der Qualifikation für das Viertelfinale der Europa League musste Lerverkusen gegen Karabach (3:2) kämpfen.

Vielleicht waren sie von Tones Ausgleichstreffer beflügelt, doch kurz vor der Pause beging Torwart Noah Adupolu einen großen Fehler, als er seine Abfangaktion verfehlte und einen losen Ball vor dem Tor (40.) zu den Füßen von Adam Hlosek abfälschte.

Patrik Schick, der am Donnerstag gegen Qarabag zwei Mal punktete und rettete, sorgte für ein Break, indem er eine Flanke mit dem linken Fuß abwehrte, die beide Pfosten traf, bevor er im Tor landete (3:1, 53.).

Keitels Treffer (3:2, 79.) änderte an der Situation nichts. Außerdem hat Bayer in dieser Saison wettbewerbsübergreifend noch nie mehr als zwei Tore geschossen.

Siehe auch  Deutschland weigert sich, dem Beispiel Frankreichs bei Raketen zu folgen