Mai 28, 2024

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Ein schwerer Stromausfall in Deutschland weckt Zweifel in Europa

Ein schwerer Stromausfall in Deutschland weckt Zweifel in Europa

Wenn Europas führender Automobilmarkt einen Kälteeinbruch erlebt, hustet Europa. Der Stromausfall in Deutschland dürfte Auswirkungen auf Europa haben. Kurzfristig wird dieser Rückgang beim Übergang zur Elektrizität von zentraler Bedeutung für die nächsten Europawahlen sein. Die Frage, ob die thermische Energie bis 2035 aussteigen soll, wird mehr denn je in Frage gestellt, auch wenn politische Führer dies leugnen … Deutschland kann die Folgen der Einstellung der Subventionen für den Kauf von Elektrofahrzeugen im vergangenen Dezember nicht ignorieren. Der Automobilmarkt ist einer.

Deutschland ist erkältet, Europa hustet

Die Daten des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) wurden in Deutschland nach dem Ende der staatlichen Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos im vergangenen Dezember mit Spannung erwartet. Nach einem anfänglichen Rückgang von 12,6 % im Februar mussten die Strombuchungen einen starken Rückgang um 28,9 % hinnehmen, was einem weiteren Marktanteil von 12 % (11,9 %) entspricht. Denken Sie daran, dass sie im Jahr 2023 einen Durchschnitt von 18,4 % erreichte. Das Ende der Umweltprämie stellt zweifellos eine direkte Bremse für den Verkauf von Elektrofahrzeugen (BEV) dar, wie in anderen Ländern, darunter auch Norwegen. Aufgrund des unglaublichen Preiskampfs bei Strom, der bis heute andauert, konnte nur China diesen Übergang aufrechterhalten.

Ein Knaller für europäische Zwecke

Auch in Deutschland wurden im März 263.844 Pkw neu zugelassen. Dies ist ein Rückgang von -6,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Profis ging um 4,7 % zurück, während der Einzelmarkt um 9,4 % zurückging.

Der neue Rückgang entfacht in Deutschland die Debatte über die europäische Absicht, die Vermarktung von Thermofahrzeugen bis 2035 einzustellen. Wie üblich stehen sich zwei Lager gegenüber! Seitens der Bundesregierung geht es nicht um die Wiedereinführung von Subventionen, sondern darum, die Hersteller dazu aufzufordern, Elektroautos zu bezahlbaren Preisen zu produzieren. Eine Möglichkeit, den Preiskampf beim Strom wieder aufzunehmen. Bedenken Sie, dass dieses Thema im Zusammenhang mit der Europawahl im kommenden Juni hochpolitisch ist.

Deutschland sagt erneut „Nein“ zu Subventionen

Bundesverkehrsminister Volker Wissing erinnerte am 4. April im ZDF an die schlechten Ergebnisse des deutschen Marktes und erinnerte an das Ziel, bis zum Jahr 2030 15 Millionen Elektroautos auf die Straße zu bringen. Mit Subventionen solle ein stabiler Markt geschaffen werden.“ Andererseits sei es Sache der Hersteller, attraktive Angebote anzubieten.

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