Januar 29, 2023

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Leiterplattenherstellung: 5 Tipps zum Geldsparen

Die Herstellung von Leiterplatten ist nicht billig. Das ist selbst für Neulinge in der Welt des Leiterplattendesigns und der Leiterplattenproduktion kein Geheimnis. Um eine Leiterplatte einsatzfähig zu machen, bedarf es einer Fülle von menschlichen Arbeitskräften, Maschinen und Verfahren. Das alles erfordert ein gewisses Maß an Investitionen.

Das wird Sie zwar viel Geld kosten, bedeutet aber nicht, dass Sie alle Ihre Ersparnisse dafür opfern müssen. Ein kluger Ansatz kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ausgaben für die Leiterplattenherstellung zu senken.

Im Folgenden finden Sie fünf Tipps, wie Sie bei Ihrem Leiterplatten-Abenteuer Geld sparen können. Während keiner dieser Tipps tief in komplexe Leiterplatten-bezogene Aspekte eindringt, sind sie ein idealer Ausgangspunkt für diejenigen, die neu im Leiterplatten-Designprozess sind.

1. Arbeiten Sie auf die richtige Weise mit den Herstellern zusammen

Wenn Sie ein Neuling auf dem Gebiet der Leiterplatten sind, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie das Design oder die Produktion selbst übernehmen werden. Diese Aufgabe müssen Sie an einen geeigneten Hersteller delegieren. Es ist jedoch wichtig, dass Sie diesem nicht einfach ein Projekt übergeben – Sie müssen auf die richtige Weise zusammenarbeiten.

Wenn die Zusammenarbeit ineffizient ist, führt sie zu Verzögerungen in der Produktion. Mit jedem Tag, der verstreicht, ohne dass Ihr Leiterplatten-Projekt abgeschlossen ist, werden Sie letztlich mehr ausgeben. Wenn es Ihnen gelingt, von Anfang an reibungslos mit Ihrem Hersteller zusammenzuarbeiten, können Sie kostspielige Verzögerungen vermeiden. Die moderne Zusammenarbeit umfasst die Nutzung von Cloud-basierter Technologie und Online-Kommunikationstools.

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2. Wählen Sie die richtige Größe für die Platte

Eine größere Platte kostet Sie mehr Geld. Das sollte klar sein. Viele Menschen unterschätzen jedoch, wie sehr dies die Produktionskosten in die Höhe treiben kann. Ein allgemeiner Ansatz ist es, die Größe der Platte so klein wie möglich zu halten.

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Das heißt jedoch nicht, dass Sie einfach die Platte in der kleinsten Größe wählen sollten. Wenn Sie sich für eine winzige Leiterplatte entscheiden, kann der Hersteller diese nur mit ganz speziellen Werkzeugen bearbeiten. Das erhöht den Preis.

Folglich muss man also einen Mittelweg zwischen Größe und Komplexität finden.

3. Vermeiden Sie billige Materialien

Zugegebenermaßen kann man mit billigen Materialien kurzfristig Geld sparen. Das Problem tritt erst später auf. Fügen Sie Ihrem Lagenaufbau billige Materialien hinzu, hält er in vielen Fällen nicht lange durch – sei es ein paar Monate, Wochen oder sogar Tage.

Um vorzeitige Ausfälle zu vermeiden, sollten Sie bei Ihrem Leiterplattenprojekt nicht an den Materialien sparen. Verwenden Sie hochwertige Standardmaterialien. So sparen Sie auf lange Sicht viel Geld und minimieren künftige Probleme.

4. Vertrauen Sie auf herkömmliche Leiterplattenformen

Es stimmt, dass Sie einzigartige, maßgeschneiderte Formen für Ihre Leiterplatte wählen können. Dies ist sinnvoll, wenn Ihr Gehäuse eine außergewöhnliche Form hat. In den allermeisten Fällen ist es jedoch am besten, normale Plattenformen zu verwenden. Diese sind entweder quadratisch oder rechteckig.

Was passiert, wenn man keine normale Plattenform wählt? Die Herstellungskosten schießen aufgrund der erforderlichen Maßarbeit in die Höhe. Halten Sie Ihre Leiterplatte daher einfach und genießen Sie die Vorteile.

5. Wählen Sie den größtmöglichen Lochdurchmesser

Dies mag nicht wie ein wichtiger Aspekt klingen, fällt aber in dieselbe Kategorie wie die Wahl der richtigen Plattengröße. Wenn Sie sich für kleine Löcher und Lötaugen entscheiden – damit meinen wir Werte unter 0,4 mm – wird dies zu einem erheblichen Anstieg Ihrer Herstellungskosten führen.

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Der Grund dafür liegt in der Notwendigkeit präziser Maschinen, um die kleineren Abstände richtig hinzubekommen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie den größtmöglichen Durchmesser für Ihre Löcher wählen, um Geld zu sparen.