Der HCOB-PMI-Index für den Dienstleistungssektor fiel der ersten Schätzung zufolge im vergangenen Monat auf 54,1, nachdem er im Mai mit 57,2 ein 13-Monats-Hoch erreicht hatte.
Ein Balken von 50 definiert die Ausdehnung und Kontraktion der Aktion.
Cyrus de la Rubia, Chefökonom der Commercial Bank in Hamburg, sagte, die Verlangsamung des Wachstums sei nicht überraschend, da in Frankreich, Italien und Spanien bereits einen Monat zuvor ein Schwächungsverlust zu verzeichnen sei.
„Es ist unvermeidlich, dass sich der Nachfragerückgang im verarbeitenden Gewerbe, der Mitte letzten Jahres einsetzte, irgendwann auch im Dienstleistungssektor widerspiegelt“, sagte er.
Der HCOB PMI Composite, der Dienstleistungen und verarbeitendes Gewerbe umfasst, fiel von 53,9 im Mai auf 50,6. In der im letzten Monat veröffentlichten „Flash“-Bewertung lag sie bei 50,8.
„Deutschland wird einer Fortsetzung der Rezession des vierten Quartals des vergangenen Jahres entgehen. Das Risiko, dass die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte erneut in die Rezession abrutscht, ist jedoch gestiegen“, warnte De Cyrus von Rubia. .
(Berichterstattung von María Martínez; französische Version von Claude Sentjo, Bearbeitung von Kate Entringer)

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

Weitere Geschichten
Dax schließt leicht im Minus – Telekom-Aktie unter Druck
Droht ein neuer Ölpreisschock? Parallelen zur Krise von 1973 verdichten sich
Übernahmespekulationen treiben Tech-Aktien an