Veröffentlicht: Geändert:
Deutschland ist wegen seiner Politik gegenüber der Ukraine vielfach kritisiert worden. In einer langen Pressekonferenz Der SpiegelPräsident Olaf Scholes verteidigt sich.
Mit unserem Korrespondenten in Berlin, Pascal Thibo
Deutschland zögert und nicht genug: Seit Wochen gibt es Kritik. Bundeskanzler Scholes wird von der Ukraine aus im Ausland angegriffen, will Kiew aber auch mit starkem Engagement und vor allem schweren Waffen in seinem Land und in seinem Bündnis mit Grünen und Liberalen versorgen.
In Eine lange Pressekonferenz Der Spiegel, Olaf Scholz weist diese Kritik zurück und erinnert daran, was sein Land bereits getan hat, indem es der Ukraine militärische Ausrüstung und finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt hat. Aber der deutsche Regierungschef erklärt. Es war ihm wichtiger, die Ukrainer mit gemeisterten sowjetischen schweren Waffen als mit westlicher Ausrüstung zu versorgen. Berlin wird seinen Nachbarn helfen, die Kiew mit Panzern versorgen werden.
Olaf Scholz unterstreicht die Gefahren solcher Verteilungen, um eine direkte militärische Konfrontation zwischen der Nato und Russland zu vermeiden. “ Ich tue alles, um eine Eskalation zu vermeiden, die zum Dritten Weltkrieg führen könnte. Es darf keinen Atomkrieg geben. ⁇
Die Christdemokraten wollen nächste Woche im Parlament einen Gesetzentwurf zur Verteilung schwerer Waffen einbringen und eine Mehrheit des Präsidenten überzeugen.

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

Weitere Geschichten
Dax schließt leicht im Minus – Telekom-Aktie unter Druck
Droht ein neuer Ölpreisschock? Parallelen zur Krise von 1973 verdichten sich
Übernahmespekulationen treiben Tech-Aktien an