Urlauber profitierten im ersten Halbjahr 2024 von einem Preisverfall bei Flügen ins Ausland um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte das Statistikamt am Dienstag mit, nach einem deutlichen Preisanstieg in Deutschland im vergangenen Jahr.
Vor allem Economy-Class-Tickets waren deutlich günstiger: Passagiere zahlten nach Mittelamerika 15,8 % weniger, nach Asien und Australien 12,3 % und nach Nordamerika 7,4 % weniger, wie das Central Bureau of Statistics (DESTATIS) betonte.
Hingegen waren die Tickets zu europäischen Zielen um 2,7 % und die Tickets zu afrikanischen Zielen um 4,1 % höher. Die Preise für Inlandsflüge stiegen um 0,2 %.
Insgesamt sind die internationalen Flugpreise seit dem Ende der Corona-bedingten Reisebeschränkungen weiterhin hoch: Sie waren in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 20,9 % höher als im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren.
Die Flugpreise in Europa und Asien haben ein Plateau erreicht oder beginnen zu sinken, was das Abklingen eines langjährigen Covid-Reisebooms und einen Rückschlag für Fluggesellschaften signalisiert, die mit hohen Kosten und geringer Flugverfügbarkeit zu kämpfen haben.
Die deutsche Lufthansa hat ihr Gewinnziel im Juli dieses Jahres zum zweiten Mal gesenkt, da sie nach Betriebsproblemen wie hohen Lohnverträgen und Lieferverzögerungen bei den Flugzeugherstellern Airbus und Boeing mit Kostensorgen zu kämpfen hat.

Annika Hartmann ist Autorin bei HL-1.tv und berichtet über aktuelle Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Technologie, Sport, Unterhaltung und Lifestyle. Sie legt Wert auf eine klare, sachliche Berichterstattung und bereitet komplexe Themen verständlich und nachvollziehbar auf. Ihr Fokus liegt auf relevanten Entwicklungen, nützlichen Informationen und Geschichten, die den Alltag der Leserinnen und Leser betreffen. Mit einem ausgewogenen Blick auf das aktuelle Geschehen liefert sie Inhalte, die informieren und Orientierung bieten.

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