Januar 21, 2022

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In Deutschland veröffentlicht die Regierung ihren Notfall-Klimaplan

Dies ist ein historischer Moment für die deutsche politische Ökologie. Dienstag, 11. Januar Umweltaktivist Robert Hebeck, stellvertretender Ministerpräsident und Chef des Superministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, seinen dringenden Plan zur drastischen Reduzierung der CO2-Emissionen in der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt bekannt. Die Aufgabe, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu fördern, gehört zu den obersten Prioritäten der neuen Regierung Scholes, die im Dezember 2021 ihr Amt angetreten hat.

Die beiden in Berlin immer als feindselig empfundenen Portfolios wurden nie zusammengeführt. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat sich die deutsche Industrie bereit erklärt, ihr Hauptministerium unter die Verantwortung des Umweltministers zu stellen, der den Einklang von Ökologie und Ökonomie verteidigt … während letztere die Dekarbonisierung vorantreibt.

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Ende November 2021, als die Koalitionsgespräche beendet waren, war an Robert Hebecks Dienstagmorgen von einem Lächeln keine Spur. Und das aus gutem Grund: Er hat eine kompromisslose Einschätzung abgegeben. „Starke Verzögerung“ Deutschland in Sachen Klimaschutz. Er bestätigte das Ergebnis der letzten Monate: Nach einem deutlichen Rückgang der CO-Emissionen2 In Kombination mit den außergewöhnlichen Auswirkungen der Leistung von Covit-19 im Jahr 2020 begannen sie wieder zu steigen und werden 2021 voraussichtlich um 4 % steigen.

Deutschland wird nicht nur die Reduktionsziele 2021, 2022 und 2023 verfehlen, es ist auch auf dem falschen Weg, 2030 zu erreichen. Wenn nichts unternommen wird, sollte das Land seine Produktion um 50% reduzieren. Nicht 65 % von ihrem Niveau von 1990. „Die absoluten Zahlen sind 200 Millionen Tonnen CO2 Zu viel „, Hebek sagte, er werde eine Karte zeigen, die die Lücke zwischen dem aktuellen Emissionspfad, der bereits mit den von Berlin ergriffenen Maßnahmen zusammenhängt, und der Notwendigkeit, bis 2045 CO2-Neutralität zu erreichen, aufzeigt.

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Die Arbeit ist „enorm“

Noch nie zuvor war dies beim Wirtschaftsministerium der Fall, das sich generell damit begnügt, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu feiern. Doch seit drei Jahren ist die Windkrafterzeugung, die den Großteil des Aufwands ausmacht, fast lahmgelegt. Auch beim Sonnenlicht sind die Bemühungen in den letzten Jahren zurückgegangen. Das ist eine schreckliche Bilanz der letzten Jahre von Merkel, die lange als „Klima-Kanzlerin“ bezeichnet wurde.

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