Juni 26, 2022

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In Deutschland wurde der Bundestagswahlkampf von Überschwemmungen überschattet

Seit 2002 wissen die Deutschen, dass Überschwemmungen Wahlen lösen können. Im August desselben Jahres, fünf Wochen vor der Bundestagswahl, machte sich der sozialdemokratische Präsident Heckhard Schröder (SPD) nach dem katastrophalen Elbhochwasser einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinem konservativen Rivalen Edmund Stoyper (CSU) aus. Osten des Landes. Nachdem er schnell dort war, sah Schrder, der Gummistiefel trug und dann beschloss, seinen Plan zur Steuersenkung für die Katastrophengebiete um ein Jahr zu verschieben, seine Popularität steigen. Er gewann die Wahl am 22. September. Vor fünf Wochen wurde er jedoch geschlagen.

19 Jahre später wird die Flutkatastrophe im Rheinland in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli so entscheidend für das Ergebnis der Parlamentswahl am 26. September sein? Die Frage ist sehr schwer zu beantworten, denn die zwei Monate vor der Wahl durchgeführten Umfragen beschreiben eine umstrittene öffentliche Meinung.

Laut einer am Freitag, 23. Juli, veröffentlichten RDL/NTV-Umfrage glauben 56 % der Deutschen, dass die Überschwemmungen, bei denen mindestens 180 Menschen ums Leben kamen, laut einem aktuellen Bericht einen Kampf gegen den Klimawandel schaffen. „Wichtiger denn je“. 73 % meinen, dass ihre Führungskräfte in diesem Bereich ehrgeiziger sein sollten. Nur Anhänger der rechtsextremen Alternative (AfD) zu Deutschland sind oft das Gegenteil.

Von den nächsten drei Spitzenkandidaten Angela Merkels gilt die Ökologin Annalina Barbaugh überraschenderweise als die zuverlässigste in der Klimafrage. In Bezug auf eine UmfrageDas Spiegel Am 24. Juli glauben 56 % der Befragten, dass der Vorsitzende der Grünen Partei die Macht übernehmen wird „Entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel“ Wenn sie Präsidentin wird. Beim Sozialdemokraten Olaf Scholes (SPD) und dem Konservativen Armin Lacet (CDU-CSU) haben 26 % nur 35 % gleich zu denken.

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Als Vorläufer sollte er Umweltaktivisten zum Zwecke der Abstimmung zustimmen. Das ist nicht der Fall. Beim INSA-Barometer stiegen sie vom 27. Juni bis 24. Juli von 19 % auf 18 %. Am InfraDest Dimab Institute sanken sie vom 24. Juni bis 22. Juli um 21 % auf 19 %. Entgegen aller Erwartungen geht es den Grünen nach dem Hochwasser schlecht.

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