Juni 25, 2022

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Die Familie von Julian Assange hat Deutschland zum Eingreifen aufgerufen

Frankfurt | Am Montag forderten Vater und Bruder von Julian Assange die Bundesregierung auf, sich bei US-Präsident Joe Biden für eine Einstellung der Anklage gegen den WikiLeaks-Gründer einzusetzen.

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„Die Bundesregierung sollte Präsident Biden ihre Besorgnis über diesen Fall mitteilen und verlangen, dass die Anklage fallen gelassen wird“, sagte er. Das sagte Assanges Bruder Gabriel Shipton auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Herr. Die britische Regierung gab am Freitag bekannt, dass sie einen Auslieferungsbefehl für Assange an die Vereinigten Staaten unterzeichnet habe, wo er Berufung einlegen werde. Dem 50-jährigen Australier droht in den USA ein Gerichtsverfahren, wo ihm bis zu 175 Jahre Haft wegen massiver Weitergabe geheimer Dokumente drohen.

Seine Familie und Unterstützer glauben, dass er immer ein Journalist und Verteidiger der Presse- und Meinungsfreiheit war.

Sein Vater und sein Bruder fordern jetzt Deutschland auf, seinen Einfluss auf die NATO auszubauen und die Sache ihrer Geliebten in der G7-Region in Bayern (Süden) bis Ende des Monats zu gewinnen.

„Ich dachte immer, es wäre akzeptabel und mitschuldig, nichts zu tun“, sagte Assaps Vater John Shipton.

„Wenn Sie versuchen, mit Russland über Pressefreiheit zu sprechen, weil Sie die Arbeit eines Journalisten und Verlegers machen, verlieren Sie Ihren Fall“, sagte Gabriel Shipton.

Die beiden, Mitglieder der Familie von Julian Assange, sollten sich am Montag und Dienstag mit deutschen Gesetzgebern treffen, die Mitglieder des WikiLeaks-Gründungsausschusses sind.

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte jedoch, es bestehe keine Möglichkeit, dass Deutschland sich politisch in ein Gerichtsverfahren in einem anderen Land einmische.

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„Das Gerichtsverfahren ist bereits im Gange, und ich werde ein wenig vorsichtig mit politischer Einmischung sein“, sagte Steffen Hebestreit gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass Berlin die Situation weiterhin genau beobachten werde.

Herr. Assange sitzt seit drei Jahren in einem Hochsicherheitsgefängnis in Belmarsh bei London.

Zuvor hielt sich der WikiLeaks-Gründer sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in der britischen Hauptstadt auf, wo er 2012 Zuflucht suchte.

Er wurde wegen Vergewaltigung in Schweden angeklagt und später fallen gelassen.