Mai 27, 2022

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Die Inflation wurde im September mit 4,1 % bestätigt, die höchste seit 1993

Die Inflation in Deutschland lag im September bei 4,1 %, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Daten hervorgeht. Der Preisindex hat seinen Höhepunkt erreicht“Nach einem Anstieg auf 3,9% im Dezember 1993, August“, wies das Statistische Bundesinstitut Testadis in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Preise im vergangenen Monat stagnierten (+0,0%).

Die Energiepreise stiegen im September um 14,3%. Wenn der Winter naht, steigen die Gas- und Strompreise im Zuge der Nachfrage nach der Epidemie. Auch die Preise für Heizöl, Benzin und Diesel unterliegen der Einführung einer Umweltsteuer auf CO2 in Deutschland ab Januar.

Da ist ein „Grundeffekt durch Mehrwertsteuersatz„In Deutschland wurde am Ende der ersten Welle des Covit-19 die Mehrwertsteuer zwischen Juli und Dezember 2020 um 3 Punkte zugunsten des Konsums gesenkt.

Schließlich stört die Coronavirus-Infektion die Lieferkette, was zu einer Verknappung von Rohstoffen und Komponenten führt und den Inflationsdruck erhöht. Im Detail stiegen die Lebensmittelpreise gegenüber dem Vorjahr um 4,9%, insbesondere bei Gemüse (+ 9,2%) und stark gestiegen bei Milchprodukten und Eiern (+ 5,5%). Laut Destatis steigen die Preise für Dienstleistungsgüter um 2,5%.

Der europäische Leitpreisindex stieg um 4,1 % und lag damit deutlich über dem neuen Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 % Inflation im Euroraum.

Nach Angaben der Federal Reserve Bank of Germany soll die Inflation in Deutschland im letzten Quartal weiter um 5 % steigen.

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